Disney's Der Glöckner von Notre Dame
Inhalt
Musiknummern
Aufführungsorte/Spielzeiten
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1. Akt: Paris, 1462. Clopin, ein alter Zigeuner, erzählt die Geschichte des Glöckners von Notre Dame. Er
berichtet wie Frollo, königlicher Stadtvogt und Richter in Paris, eine Zigeunerin des Diebstahls beschuldigte und sie im
Streit um das vermeintliche Diebesgut zu Boden schlug und tötete. Erst dann entdeckte Frollo, dass das Bündel der Frau deren
kleinen Sohn enthielt, ein vollkommen missgestaltetes Wesen. Der Domdekan redete dem Richter ins Gewissen. Dieser erkärte
sich bereit, das Kind aufzuziehen. Er gab ihm den Namen Quasimodo.
Das Jahr 1482: Quasimodo, mittlerweile 20 Jahre alt, ist nun Glöckner der Kathedrale von Notre Dame. Von Frollo in die
Einsamkeit des Glockenturms verbannt, hat seine Phantasie in den Wasserspeiern Antoine, Charles und Loni drei Freunde
gefunden. Es ist der Tag des grossen Narrenfests. Frollo trifft zum täglichen Bibelunterricht ein und bemerkt, dass
Quasimodo gerne das Fest besuchen möchte, aber er gestattet ihm nicht, den Glockenturm zu verlassen. Alleingelassen, sehnt
sich Quasimodo nach einem Tag in Freiheit.
Unten in den Strassen sind die Vorbereitungen für das Narrenfest in vollem Gange. Zur gleichen Zeit treffen sich die
Zigeuner im Mirakelhof unter der Stadt. Clopin weist die Neuankömmlinge unter den Zigeunern ein und erzählt ihnen, wie sie
am besten in Paris zurechtkommen können. Eine von ihnen ist die schöne Esmeralda.
Während sich die Zigeuner auf den Weg zu den Festlichkeiten machen, will sich der frisch in Paris eingetroffene
Phoebus nach Soldatenart amüsieren. Die Ankunft Frollos setzt seinen Vergnügungen ein rasches Ende, denn als neuer
Gardehauptmann muss er sich sofort an den Massnahmen des Stadtvogts gegen die Zigeuner beteiligen.
Das Fest beginnt. Verkleidet schleicht sich Quasimodo zum ersten Mal in seinem Leben aus der Kathedrale von Notre Dame.
Er beobachtet das närrische Treiben und den verführerischen Tanz der Zigeunerin Esmeralda, deren Charme auch Frollo und
Phoebus nicht entgeht. Schliesslich ist es an der Zeit, den Narrenpapst, das "hässlichste Gesicht von Paris" zu wählen.
Esmeralda ermutigt den unerkannten Quasimodo, sich am Wettbewerb zu beteiligen und er wird zum Narrenpapst gekrönt.
Der Narrenpapst wird demaskiert. Als die Bürger in ihm den Glöckner der Kathedrale erkennen, erniedrigen und quälen
sie ihn auf grausame Weise. Sie fesseln Quasimodo an den Pranger, verspotten ihn und bewerfen ihn mit faulem Obst. Esmeralda
widersetzt sich den Anordnungen Frollos, der Quasimodo eine Lehre erteilen will, und befreit ihn. Frollo befiehlt
Hauptmann Phoebus, sie festzunehmen.
Esmeralda entkommt und versteckt sich in Notre Dame. Zwar finden Phoebus und Frollo sie dort, aber der Domdekan
gewährt Esmeralda Kirchenasyl. Frollo droht ihr an, dass die verhaftet wird, sobald sie die Kathedrale verlässt. Quasimodo
hört, wie Esmeralda Maria um Hilfe für alle Verfemten und Verfolgten bittet. Sie versucht, Quasimodos Freundschaft zu
gewinnen und folgt ihm in den Glockenturm. Quasimodo, von Esmeraldas Zuneigung überrascht und geschmeichelt, verhilft ihr
zur Flucht.
Unterdessen fleht Frollo um Erlösung von seiner Versuchung durch Esmeralda. Es gelingt Phoebus erneut, Esmeralda zu
stellen, aber auch er lässt sie aus Mitleid mit ihr entkommen.
Frollo befiehlt Phoebus und seinen Söldnern, Esmeralda um jeden Preis zu fassen. Er vermutet, dass ein Müller geholfen
hat, sie zu verbergen und droht, dessen Haus niederzubrennen, wenn er von ihm nichts über Esmeraldas Aufenthaltsort erfährt.
Als Phoebus sich weigert, das Haus des Müllers anzuzünden, wird auch er zum Gejagten. Während Frollos Söldner die Stadt in
Brand setzen und Quasimodo um Esmeraldas Leben bangt, wird Phoebus von einem Soldaten angeschossen und stürzt in die Seine.
Esmeralda springt in den Fluss, um Phoebus zu retten.
2. Akt: Frollo hat Paris in den Ausnahmezustand versetzt. Esmeralda veranlasst Phoebus, in Notre Dame
Schutz zu suchen, und zeigt ihm den geheimen Weg dorthin.
Zur gleichen Zeit versuchen die Wasserspeier im Glockenturm, den besorgten Quasimodo zu überzeugen, dass Esmeralda zu
ihm zurückkommen wird. Der Domdekan führt Phoebus in den Glockenturm und bringt Quasimodo gerade noch rechtzeitig vor der
Ankunft Frollos dazu, den Hauptmann zu verstecken.
Frollo berichtet Quasimodo, dass er das Versteck der Zigeuner ausfindig gemacht hat und sie im Morgengrauen angreifen
wird. Nachdem Frollo gegangen ist, überzeugt Phoebus den Glöckner, ihm dabei zu helfen, Esmeralda und die anderen Zigeuner
zu finden und zu warnen.
Quasimodo und Phoebus entdecken das Zigeunerversteck, den "Mirakelhof" und beobachten dort den Tanz der Zigeuner. Von
den Zigeunern gefangen, warnen sie diese vor dem bevorstehenden Angriff Frollos. Clopin erklärt Esmeralda, sie müsse die
Stadt um ihrer aller Sicherheit willen verlassen. Als sie einwilligt zu gehen, bietet ihr Phoebus an, sie zu begleiten und
der enttäuschte Quasimodo erkennt, dass Phoebus und Esmeralda ineinander verliebt sind. Die drei werden von Frollo
überrascht, der Quasimodo zum Versteck der Zigeuner gefolgt ist. Esmeralda und Phoebus werden verhaftet, Quasimodo wird in
Ketten gelegt und in den Glockenturm zurückgebracht.
Frollo sucht Esmeralda im Kerker auf und macht ihr ein Angebot: Wenn sie bereit ist, mit ihm zu gehen, wird er ihr und
Phoebus die Freiheit schenken. Wenn nicht, wird sie als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Die Wasserspeier beobachten die Vorbereitungen für die Hexenverbrennung, und versuchen Quasimodo dazu zu bewegen, etwas
für Esmeralda zu tun. Aber Quasimodo haben die Ereignisse so verstört, dass er nur noch wünscht, auch er wäre wie aus Stein.
Phoebus wird zu Esmeralda in den Kerker gebracht. Sie erzählt ihm von Frollos Angebot und beide sehnen sich nach einer
gerechteren Welt. Sie werden auf den Platz vor Notre Dame geführt, wo man Esmeralda an den Richtpfahl bindet. Frollo gibt
ihr eine letzte Chance, sein Angebot anzunehmen - als Antwort spuckt sie ihm ins Gesicht. Daraufhin lässt Frollo das Feuer
entzünden.
Schon steht der Scheiterhaufen in Flammen, da schwingt sich Quasimodo vom Glockenturm zum Richtplatz herab. Er bekämpft
die Söldner und trägt Esmeralda in die Sicherheit Notre Dames. Im Handgemenge gelingt es Clopin, auch Phoebus zu befreien.
Beide wehren sich gegen Frollos Streitmacht. Als Frollo seinen Leuten befiehlt, die Kathedrale zu stürmen, schüttet
Quasimodo geschmolzenes Blei auf sie herab.
Quasimodo eilt zu Esmeralda, um ihr zu sagen, dass er die Söldner zurückgeschlagen hat und sie in Sicherheit ist. Sie
dankt ihm für ihre Rettung und sagt ihm, wie sie ihn sieht: die wahre Schönheit ist die der Seele. Frollo erscheint und
bemüht sich vergeblich, den aufgebrachten Quasimodo zu besänftigen. Als Frollo versucht ihn zu töten, kommt es zu einem
Kampf und Quasimodo stösst seinen früheren Herrn und Meister vom Dach der Kathedrale.
Er hat die Rolle des Opfers abgelegt, die ihm das Schicksal zuzuweisen schien. Er verlässt die Begrenztheit und
Sicherheit von Notre Dame. Was immer ihn draussen erwartet, er geht Schritt für Schritt hinaus in die Freiheit.
Clopin beendet die Geschichte mit einem Rätsel: "Mensch oder Scheusal - wer ist jeweils wer?"
Quelle: Programmheft Berlin 1999
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Musiknummern
| 1. Akt |
2. Akt |
| Die Glocken Notre Dames |
Trommeln in der Stadt |
| Zuflucht |
Ein Mann wie Du |
| Draussen |
Weil Du liebst |
| Schneller, schneller! |
Tanz der Zigeuner |
| Tanz auf dem Seil |
Weil Du liebst (Reprise) |
| Ein bisschen Freude |
Wie aus Stein |
| Drunter-Drüber |
Einmal |
| Zuflucht (Reprise) |
Finale Ultimo |
| Hilf den Verstoss'nen |
|
| Hoch über der Welt |
|
| Das Licht des Himmels |
|
| Das Feuer der Hölle |
|
| Esmeralda |
|
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Aufführungsorte/Spielzeiten
Deutschland:
Musical Theater, Berlin, 05.06.1999 - ?
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© Dani, Mai 2005
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